TSS C – SG Buochs Stans 3:1 (1:0)

Am Sonntag stand mit der SG Buochs Stans ein Gegner gegenüber, der noch theoretische Chancen hatte, das TSS in der Rangliste zu überholen. Mit einem Sieg gegen die Nidwaldner, wäre die halbe Miete geschafft, den Klassenerhalt zu wahren. Mit ein bisschen Glück auf den Nebenschauplätzen wäre sogar der definitive Klassenerhalt machbar.

Das TSS mit vielen jungen Spielern gespickt, startete forsch ins Spiel und schon nach 11 Minuten gelang per Kopf die 1:0 Führung. Nach dieser Führung zog sich das TSS zurück und überliess dem Gegner das Spiel. SG Buochs Stans wollte den Ausgleich unbedingt und die jungen Spieler vom TSS waren wie gelämt, konnten den knappen Vorsprung aber bis zum Pausenpfiff retten. Torchancen waren auf beiden Seite Mangelware, denn das *gekicke» fand mehrheitlich im Mittelfeld statt.

Nach der Pause wollte das TSS möglichst schnell die Vorentscheidung suchen. Über den linken Flügel gelangen die gefährlichsten Vorstösse, welche die gegnerische Verteidigung immer wieder vor Probleme stellte, die Hereingaben wurden vorerst nicht verwertet. Erst in Minute 68 konnte das 2:0 erzielt werden, Wieder nach einem Eckball konnte der Ball vom TSS Mittelfeldspieler über die gegnerische Torlinie gedrückt werden. Im Anschluss verpasste es das TSS, den Sack endgültig zuzumachen, denn Hochkaräter wurden zum Teil fahrlässig vergeben. Dann in Minute 78 das Déjà-vu, nach einem unnötigen Eingreifen im eigenen Strafraum pfiff der gut postierte Schiri Elfmeter für die SG Stans Buochs. Schon drei Spiele gingen in der laufenden Frühjahrsrunde in den Schlussminuten für das TSS verloren. SG Buochs Stans verwertete den fälligen Elfmeter zum 2:1. Es wurden wegen der Trinkpause und den vielen Wechseln vier Minuten Nachspielzeit angezeigt! In der 84sten Minute wurden dann die Spieler und Trainer erlöst, als der TSS Stürmer seinen Sololauf erfolgreich zum 3:1 Schlussresultat abschliessen konnte.

Im Nachgang verlor auch das Team Amt Entlebuch sein Spiel, so dass das TSS endgültig gerettet ist. Für die in den letzten Jahren erfolgsverwöhnten Trainer des TSS eine neue Situation, mit der man umzugehen lernen musste.